Montag, 29. Juli 2013

Rückkehr statt Ökumene

Mein "Musikdrama" zum Reformationsjubiläum 2017 nimmt gestalt an, was Konzeption und Idee betrift. Eines wird es sicherlich nicht: eine Hommage. - Nach 500 Jahren ist das Geschehen Reformation anders anzugehen. Die Frage stellt sich, ob nicht beendet werden sollte, was 500 Jahre überlebt hat - Rückkehr zur einen Kirche.

Samstag, 27. Juli 2013

Musik für Sitar und Sopran

Musik-fuer-Sitar-und-Sopran
Eine einzigartige Begegnung mittelalterlicher geistlicher Musik und indischer Kunstmusik erwartet die Besucher der Osnabrücker Bergkirche am 2. März um 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Die Zeiten - Die Stunden / Musik für Sitar und Sopran“ nehmen Prof. Dr. Norbert Ammermann und Julia Vogel ihre Zuhörer mit auf eine Reise voller interessanter und nicht alltäglicher Klänge. Die Musik bewegt sich zwischen gregorianischen Gesängen und indischen Ragas, Klangpersönlichkeiten, um sich schließlich in einem Cross-Over zu verbinden. Dabei lassen die gleichen Tonskalen, der zunächst sehr ungleichen Musikrichtungen, zwei fremde Welten sich annähern und begegnen. Musik die zum Träumen einlädt. Ein Konzert, wie eine Reise in eine entfernte Zeit und ein fremdes Land.

Julia Vogel studierte Gesangspädagogik an der Hochschule in Osnabrück. Sie nahm an Meisterkursen u.a. bei Edda Moser und Eva Marton teil und war Schülerin von Carol Saint-Clair sowie KS Dagmar Schellenberger. Als Chorsängerin unterstütze die Sopranistin über mehrere Spielzeiten den Extrachor der städt. Bühnen Osnabrück. Mit dem »Ernst-Senff-Chor Berlin« trat sie in der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin auf und verstärkte in China über mehrere Monate den internationalen Chor »Shanghai Voices«. Sie arbeitet als Fachbereichsleiterin für Gesang an der städt. Musikschule Bad Oeynhausen, sowie als Stimmbildnerin und Gesangspädagogin für den Chorverband NRW.

Norbert Ammermann arbeitet als Pfarrer in der Evangelischen Emmausgemeinde Münster-Kinderhaus und als Professor für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel. Als Sitarspieler ist sein musikalisches Wirken geprägt und geschult durch die klassische Musiktradition Indiens. In Münster-Kinderhaus entwickelte er das Konzept der
politischen und milieubezogenen »Straßenoper«, deren Aufführungen und Inszenierungen nicht nur in Münster, sondern auch in anderen Städten viel beachtet wurden (»Der weise Nathan aus Kinderhaus«, »Christus vor den Stelen«, »Gesang der drei Frauen vor dem leeren Grabe«). Im Oktober 2012 wurde seine Sinfonie Nr. 3 „Die Religionen“ in Münster uraufgeführt.

Bayreuth 2013

Sicher ... tolle Inszenierungen...
aber Uralt-Wagner hatte die Vorstellung, daß nicht nur seine Werke in Bayreuth aufgeführt werden sollten. Zeitgenössiche Komponisten sollten ihre Chance haben. Von dieser Einstellung ist in Bayreuth bei den Damen Wagner nichts übrig geblieben.

Musik als gelebte Ästhetik

Menschen und ihre Lebens-Ästhetik werden mit Stadtteil und Milieu verbunden.
Religion, Saekularisation und Gesellschaft im Spiegel von Wort, Klang und Bild!
Eine Ästhethik ungebundener Kunst im Kontext von staedtischen Lebensraum und besonderen Zeiten.

Idee und Umsetzung virtueller Orchester kommt aus den USA. Verschiedene sinfonische Orchester stellten ihren Klangkoerper zur Verfuegung, damit dieser ueber spezielle Kompositionssoftware neu komponierte Musik zum Erklingen bringen konnte, ohne dass Komponisten auf einen aufwendigen Orchesterapparat angewiesen sind. Dahinter steht eine Demokratische Kunstidee! Es sollen nicht mehr Etats und knappe Gelder ueber die Auffuehrung und Verklanglichung neuer Musik entscheiden. Musik soll nicht nur etablierten Kreisen, sondern als schoepferischer Stoff allen Musizierenden und allen Komponisten zugute kommen.

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Zuletzt aktualisiert: 29. Jul, 19:05

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